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4 Wochen zuvor 

GRÜNE in Freising
Zeit für eine GRÜNE Ver­kehrs­pol­tik#BTW21#Anna­len­aBa­er­bock#Ver­kehrs­wen­de#alle­sist­drinVer­kehrs­club for­dert Pflicht­auf­ga­be ÖPNV und öffent­li­che Zuschüs­se für Land­krei­seDer ÖPNV-Erreich­bar­keits­in­dex der Alli­anz pro Schie­ne zeigt deut­lich auf, dass der öffent­li­che Nah­ver­kehr end­lich zur Pflicht­auf­ga­be für die kreis­frei­en Städ­te und Land­krei­se wer­den muss. „Dies for­dert der VCD seit min­des­tens einer Deka­de. Ver­kehrs­mi­nis­te­rin Schrey­er muss hier­zu end­lich aktiv wer­den“, erklärt der Lan­des­vor­sit­zen­de des öko­lo­gi­schen Ver­kehrs­clubs, Dr. Chris­ti­an Loos.Der ÖPNV-Exper­te im VCD-Lan­des­vor­stand, Gerd Wei­bel­zahl, hat sich die in der letz­ten Woche ver­öf­fent­lich­ten Daten genau­er ange­schaut. Wei­bel­zahl: „Über 20 Pro­zent der Bay­ern müs­sen mehr als 1,2 Kilo­me­ter zur nächs­ten Bahn­sta­ti­on oder zur nächs­ten Bus­hal­te­stel­le lau­fen. Damit belegt Bay­ern den vor­letz­ten Platz im Ran­king der Bun­des­län­der, nur die Ein­woh­ner von Meck­len­burg-Vor­pom­mern brau­chen noch bes­ser besohl­te Schu­he, um zu denHal­te­stel­len zu gelan­gen.“ Wenn man genau hin­schaut, dann wird gera­de in Bay­ern ein stark aus­ge­präg­tes Stadt-Land-Gefäl­le deut­lich. So ste­hen zum Bei­spiel die baye­ri­schen Städ­te Bam­berg, Fürth und Schwein­furt in den Top-Ten der Orte mit dem dich­tes­ten Hal­te­stel­len­netz, wäh­rend auf der ande­ren Sei­te sie­ben der zehn am schlech­tes­ten erreich­ba­ren Regio­nen in Bay­ern gele­gen sind, vor allem in Nie­der­bay­ern. Das Schluss­licht bil­det der Land­kreis Frey­ung-Gra­fen­au mit sei­nem selbst gelob­ten Bus­ver­kehr, aber immer noch ohne Bahn­an­schluss.Für Wei­bel­zahl ist das Stadt-Land-Gefäl­le ein Ergeb­nis derunter­schied­li­chen Finan­zie­rungs­struk­tu­ren: „Der Nah­ver­kehr in der Stadt wird von Stadt­wer­ken betrie­ben, wel­che meist den Gewinn aus dem Ener­gie­ver­kauf zum Quer­aus­gleich der Kos­ten für den Bus­ver­kehr nut­zen. Hin­ge­gen domi­nie­ren in vie­len länd­li­chen Regio­nen die ‚eigen­wirt­schaft­li­chen Bus­ver­keh­re‘. Das heißt, das Ange­bot finan­ziert sich rein aus Fahr­geld­ein­nah­men. Ent­spre­chend fah­ren die Bus­se fast nur die ertrag­rei­chen Schü­ler­ver­keh­re. Ein funk­tio­nie­ren­der öffent­li­cher Nah­ver­kehr für alle ist das nicht.“Um auch in den Land­krei­sen an die städ­ti­schen Stan­dards her­an­zu­kom­men, for­dert der VCD, dass in allen Land­krei­sen ech­te Nah­ver­kehrs­plä­ne durch unab­hän­gi­ge Ver­kehrs­pla­ner auf­zu­stel­len sind. Sie die­nen dann als Basis für die Ver­ga­be der Ver­kehrs­leis­tun­gen im Wett­be­werb. Dr. Loos: „Die Ana­ly­se von Alli­anz pro Schie­ne zeigt deut­lich, dass das Modell deseigen­wirt­schaft­li­chen Bus­ver­kehrs aus­ge­dient hat und für ein attrak­ti­ves Ange­bot in der Flä­che öffent­li­che Zuschüs­se zwin­gend not­wen­dig sind. Damit die Land­krei­se ihrer oft­mals neu­en Auf­ga­be nach­kom­men kön­nen, müs­sen sie sei­tens der Lan­des­re­gie­rung finan­zi­ell unter­stützt wer­den. Die Fest­le­gung des ÖPNV als Pflicht­auf­ga­be bie­tet hier­für das Fundament.“  Mehr…Weni­ger…
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