Sprechstunde + Kunstaktion zum Weltfrauentag

Lade Karte … 

Datum/Zeit
Diens­tag, 08.03.2022, 12:00 — 14:00

Ver­an­stal­tungs­ort
Mari­en­platz Freising

Kate­go­rie


„Lasst uns reden! Wie gleichberechtigt ist Freising?“


Politische Sprechstunde und Kunstaktion mit MdL Johannes Becher

Anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Welt­frau­en­tags (8. März), lädt der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Johan­nes Becher zum Gespräch über die Viel­falt der The­men rund um Gleich­be­rech­ti­gung von Frau­en in Frei­sing ein. Sei­ne Poli­ti­sche Sprech­stun­de, die am 8. März von 12 bis 14 Uhr auf dem Mari­en­platz in Frei­sing statt­fin­det, wird in der gesam­ten Unte­ren Haupt­stra­ße von einer Kunst­ak­ti­on mit leben­den Denk­mä­lern his­to­ri­scher Frau­en aus Frei­sing begleitet.

Den Welt­frau­en­tag möch­te Johan­nes Becher nut­zen, um mit den Men­schen über Gleich­be­rech­ti­gung im Gro­ßen und Klei­nen ins Gespräch zu kom­men. Wie läuft es in Frei­sing? Wel­che kon­kre­ten Pro­ble­me beschäf­ti­gen die Men­schen? Wo gibt es bereits Fort­schrit­te und was ist noch zu tun? „Ich freue mich über einen Aus­tausch zur Frau­en­po­li­tik, über Gesprä­che über Erfol­ge, Nöte und per­sön­li­che Erfah­run­gen. Wie schaf­fen wir Gleich­be­rech­ti­gung hier vor Ort?“, so der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te aus Moos­burg. „An die­sem Welt­frau­en­tag den­ken wir aber beson­ders an die Frau­en in der Ukrai­ne. Der Angriff von Russ­land auf die Ukrai­ne erschüt­tert uns. In Bay­ern bie­ten wir unse­re Unter­stüt­zung an, um den tap­fe­ren Ukrainer:innen bei­sei­te­zu­ste­hen. Wir wol­len auf die Situa­ti­on der ukrai­ni­schen Frau­en auf­merk­sam machen und Unter­stüt­zungs­mög­lich­kei­ten auf­zei­gen“, macht Johan­nes Becher deutlich.

Für grund­le­gen­de Gleich­be­rech­ti­gung gibt es noch viel zu tun: Trotz aller Fort­schrit­te hinkt die Zahl weib­li­cher Politiker:innen in Stadt- und Gemein­de­rä­ten, auf Lan­des- und Bun­des­ebe­ne, ins­ge­samt wei­ter­hin deut­lich hin­ter dem Anteil von Frau­en an der Gesamt­be­völ­ke­rung zurück. In der Arbeits­welt und bei der Care-Arbeit müs­sen Frau­en noch immer deut­lich mehr stem­men als Män­ner und das bei häu­fig schlech­te­rer Bezah­lung. Die Coro­na-Pan­de­mie hat die immer noch bestehen­den Ungleich­hei­ten zwi­schen Frau­en und Män­nern zusätz­lich ver­schärft: Vor allem Frau­en sind von Ein­kom­mens­ein­bu­ßen betrof­fen, die sie durch Frei­stel­lung, Kurz­ar­beit und Arbeits­lo­sig­keit erfah­ren. Vie­le über­neh­men den über­wie­gen­den Teil der Haus- und Fami­li­en­ar­beit und redu­zie­ren dafür ihre Arbeits­zeit. Und auch die häus­li­che Gewalt gegen Frau­en und Kin­der hat im Zuge der Coro­na-Pan­de­mie zuge­nom­men. Die Grü­ne Frak­ti­on setzt sich im Land­tag für deut­lich mehr Prä­ven­ti­ons­ar­beit und den flä­chen­de­cken­den Aus­bau des Schutz­sys­tems, z.B. in Form von mehr Frau­en­häu­sern, ein.